Sonntag, 23. Juni 2013

Nach unserer Walhaiexpedition folgten Fahrtage. Einige sogar :)
Es gab einen zweitägigen Zwischenstop im Karijini-Nationalpark. Der liegt in der Pilbara-Region im mittleren Teil Westaustraliens. Die Region ist v.a. bekannt für die eisenerzhaltigen Böden. Die Landschaft ist geprägt von roten Felsen und Bergen mit häufig nahezu rechtwinkligen Bruchkanten. Da waren wir also ein bisschen wandern. Es ging runter in bis zu 100m tiefe Schluchten, die mal wenig eng und mal verdammt eng waren. Am ersten Tag waren wir in der Dales Schlucht - etwas breiter und neben dem Wasserlauf wunderschön grün bewachsen. Am zweiten Tag dagegen ging es zum sogannten "Zentrum der Erde". Eine sauenge Schlucht in der man voran kommt durch a) klettern an der Felswand oder b) schwimmen durch die doch recht kalten Flussläufe und Pools. Nass und mit tauben Zehen aber glücklich sind wir nach 2-3 Stunden zurück nach oben gekrackselt. Eine tolle Landschaft! Ein bisschen wie sächsische Schweiz, nur in groß.

die Joffre-Schlucht

Nach den tollen, auch von mir freiwillig und ohne Ningeln durchgeführten Wandertouren ging das fröhliche Fahren weiter. Zu meinem Geburtstag wollten wir in der Zivilisation sein.
Wir machten kurzen Zwischenstop in Port Headland. Das einzig beeindruckende an der Stadt waren die Roadtrains, die wir auf dem Weg dahin sahen. Eine Industriestadt eben :)


Noch beeindruckender als LKW mit 4 Anhängern oder Oversize-Trucks in Straßenbreite war der lange Zug in der Stadt. Mit lang meinen wir lang! So richtig lang! Wir sprechen hier von 3 bis 4km und 300 Wagen gezogen von 3 bis 4 Loks. Hat also leider auf kein Foto gepasst. Einzig für das Guiness Buch der Rekorde wurde 2001 ein Zug zusammengestellt, der 99.732 Tonnen wog, 682 Wagons hatte, die von 8 Loks gezogen wurden. Das Weltrekord-Gefährt hatte eine Länge von 7,3km!
Port Headland ist der Umschlagpunkt für Eisenerz und irgendwie muss das Zeug ja transportiert werden.

Nach weiteren 500km Route kamen wir am Donnerstag in Broome an - eine Touristenstadt aufgrund schöner Strände und guter Lage.
Ein hübscher Touri-Ort mit allerlei Annehmlichkeiten der zivilisierten Welt: Handyempfang und Internet, warme Duschen (Duschen überhaupt) und auch Supermärkte. Toll :)
Zu meinem Geburtstag haben wir den Großteil des Tages am Strand verbracht. Schwimmen im kristallklaren Wasser war ein Traum, wenn auch nicht ganz einfach, denn je später es wurde, desto weiter war das Wasser weg. Der Tidenhub ist mit 8-11m einer der höchsten weltweit. Da kann man schon mal 2km laufen bis zum Wasser.
Geburtstagsfrühstück :)

persönliche Widmung auf'm Campingplatz



Angeln waren wir gestern. Einen 30cm-Brocken hatte ich an der Angel. Allerdings befanden wir uns auf einer Seebrücke und auf dem langen Weg von der Wasseroberfläche bis in unsere Hände hat es sich der Fisch nochmal anders überlegt. 2m vor unseren Händen sprang unser Abendbrot zurück in die Fluten. Heute versuchen wir's einfach nochmal :) Viele Schildis haben wir aber gesehen und sogar eine Seeschlange.








Und Dinofußabdrücke haben wir uns angeschaut. Je nachdem wie niedrig der Wasserstand bei Ebbe ist kann man ein bis drei Fußspuren finden. Für eine hat's gestern gereicht.

Schuhgröße 43


Zum Sonnenuntergang gibt's für Touristen übrigens ein ganz besonderes Programm hier am Cable Beach in Broome: Kamelreiten! Wir haben nur geguckt, wie die Karawane gen Sonnenuntergang zieht. Wie schön :)


Heute ziehen auch wir weiter... immer weiter, immer weiter, damit wir in etwas mehr als einer Woche hoffentlich die Ostküste erreicht haben.

Was unseren Fahrtweg betrifft haben wir inzwischen übrigens eine Strecke zurückgelegt, die etwas länger ist als die Landesgrenze von Deutschland, sprich knapp 4000km.

Die ausführliche Fotostrecke findet ihr im gestrigen Blogeintrag :)
Bis bald ihr Sommerkinder :)

Stillleben am Abend

Samstag, 22. Juni 2013

Broomewärts

Den ausführlichen Blog zu unseren vergangenen Tagen gibt es bald. Jetzt gibt's erstmal Fotos von unserem Weg bis Broome. Viel Spaß beim Angucken :)



klick

Freitag, 14. Juni 2013

Die Walhaie

Walhaie sind die größten Fische der Erde. Sie werden bis zu 18m lang und 15t schwer. Am Ningaloo Reef (also da wo wir grad sind) findet man meist die „kleinen“ Exemplare bis zu 12m… immernoch ausgesprochen imposant! Die Planktonfresser erkennt man gut am weiß gefleckten Körper und den weit offen stehenden, breiten Mäulern. Die Lebensweise ist noch recht wenig erforscht, aber es wird vermutet, dass sie bis zu 100 Jahre alt werden. Mit bis zu 15cm Dicke ist die Haut der sanften Riesen die dickste im Tierreich!



Es ist Donnerstag. Treff um 8 an der Bootsrampe. Voller Vorfreude starten wir mit noch etwa 15 anderen und der Crew gen Riff. Die Stimmung ist fantastisch. Unsere 5 Betreuer geben alles, um uns mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Das ganze wird mit einer Lockerheit angegangen, die man wahrscheinlich zwangsläufig entwickelt, wenn der Großteil des Arbeitstages aus Schnorcheln besteht :) Wir wurden anfangs also auf äußerst unterhaltsame Art mit allen nötigen Infos gefüttert, bevor der Startschuss zum ersten Schnorchelgang fiel. Der bot uns Korallenstöcke in der Größe unseres Autos und eine Artenvielfalt, die einen umhaut. So viele verschiedene Tierchen auf so wenigen Quadratmetern… Riesenkugelfische gab’s und Seesterne und Seegurken und dann all die bunten Fische, die man sonst nur aus dem Aquarium kennt. Es folgte Frühstück an Bord :)

sehr anschauliche Sicherheitsbelehrung mit Playmobil


Ninjas :)


Anschließend fuhren wir zur Riffkante, um auf’s offene Meer zu gelangen. Das Suchflugzeug hatte bereits die ersten Walhaie entdeckt und wir wollten so schnell wie möglich hin. Der Seegang war herrlich ruhig, das Wasser tiefblau und klar. Sonnenschein und perfekte Sichtverhältnisse. Als hätten wir’s alles dazu gebucht…  Keine 10 Minuten später fanden wir uns im Wasser wieder. Kopf untertauchen und Augen geradeaus… Da kam er - unser erster Walhai! 5m Fisch schwimmen auf dich zu. Begleitet von einigen freundlichen Putzerfischen an seinem Bauch. Das geschlossene Riesenmaul vermittelt ein wenig den Eindruck eines zufriedenen Grinsens. Das geöffnete Riesenmaul dagegen macht es dir schwer, dich zwischen Angst und Faszination zu entscheiden. Wir blicken ihm frontal entgegen. Die Bewegungen der Schwanzflosse wirken durchaus gemächlich, aber allein aufgrund der Größe selbiger kommt er schneller voran als erwartet. Wenn du auf Kollisionskurs bist, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass der Hai abdrehen würde, wenn er dich sieht. Nein. Er hält drauf. Es bedarf ein paar kräftiger Flossenschläge, um ihm den Weg frei zu machen und noch wesentlich mehr, um eine Zeit lang an der Seite des Giganten zu bleiben. Wenn du es aber schaffst, kannst du dich von seiner vollen Erscheinung verzaubern lassen. Es war ein Erlebnis, was sich recht schwer in Worte fassen lässt. Überwältigend. Beeindruckend. Unreal.

Wir hatten gestern die Chance fünfmal mit insgesamt vier verschiedenen Haien zu schwimmen und es wird unvergesslich bleiben. Der Größte war etwa 8m lang.



Noch überflutet von Eindrücken war der Schnorchelgang der danach folgte eher Kür als Pflicht. Entspannt nach einem ausgiebigen Mittag ließen wir uns - wieder in der Lagune - ins Wasser gleiten, um die Unterwasserwelt ein letztes Mal für diesen Tag zu bewundern. Der auf dem Sandboden liegende Rochen mit ca. 2,5m Durchmesser war dabei unser Highlight!

Nicht weniger beeindruckend als die Walhaie war übrigens der Buckelwal, der in einiger Entfernung zum Boot aus dem Wasser lugte.




Nordwärts

Poetischer Exkurs…

Inzwischen wissen wir was „Weite“ heißt. Unser Auto trägt uns über endlose Geraden. Kilometerlange Kurvenfreiheit. Links und rechts nichts als gras- und buschbewachsene Ebenen die mit dem Horizont zu verschwimmen scheinen. Die Landschaft ist gespickt mit Termitenhügeln. Rotbraune Erde steinhart aufgetürmt, stellenweise bis zu 2 Meter hoch. Eifrige kleine Insekten folgen einem inneren Instinkt und legen nach immer gleichem Muster Wolkenkratzer an. Ziegen gibt es. Viele Ziegen. Genaugenommen haben wir inzwischen mehr Ziegen gesehen als Kängurus.  Falls uns doch mal ein felliger Beutler über den Weg „lief“, dann lag er tot und aufgebläht am Straßenrand. Hin und wieder entdecken wir Emus, meist aber nur noch mehr Ziegen. Oder Schafe. Oder Kühe. Trocken ist es außerdem. Das Navi zeigt links und rechts unseres Wegverlaufes blau an. Wo blau sein müsste allerdings… nur rote Erde. Flussbetten sind ausgetrocknet bis auf den letzten Tropfen und Seen inzwischen bewachsen mit Gräsern und Büschen. Falls sich doch irgendwo noch ein Resttropfen Wasser versteckt hält, wird es sofort enttarnt von den leuchtend grünen Bäumen in seiner Nähe. Und wir fahren und fahren und fahren…

Termitenhügel

"das schaff ich noch!" rief das Schaf und rollte los :)


Was unseren Reiseverlauf betrifft:
Auf dem Weg in den Norden machten wir Halt in der „Hutt River Province“. Im April 1970 gegründet zählt sie als größter und einziger unabhängiger Staat auf dem australischen Kontinent. Früher war es Bürgern möglich, bei drohendem Landverlust und ökonomischer Not aus dem Commonwealth auszutreten. Prinz Leonard tat dies erfolgreich, jedoch nicht ohne auf harten Widerstand der australischen Regierung zu treffen. Er führte eine eigene Währung, Reisepässe und Briefmarken ein. Die Staatsbürgerschaft gibt’s für 250AU$ im Jahr. Auch wenn die Provinz auf dem Papier anerkannt ist, wird ihre Existenz ein wenig unter den Teppich gekehrt. Oder habt ihr den Staat schon mal auf irgendeiner Weltkarte entdeckt?!



Trotz langer Wege passieren wir recht wenige Städte. Falls doch eine kommt ist sie eher klein und verschlafen – noch kleiner und verschlafener als Nossen.

Kaffee im Outback


Den Shell Beach haben wir besucht - dieser kleine Abstecher kostete uns 160km Umweg. Bei knapp 2$ pro Liter Diesel überlegen wir uns solche Abstecher jetzt aber immer zweimal :) Wobei der 120km lange, schneeweiße und nur aus Muscheln  bestehende Strand durchaus als „sehenswert“ zu betiteln ist. Die winzigen Kalkschalen sind teilweise bis zu 4m hoch aufgeschichtet und geben Wissenschaftlern bis heute Rätsel auf warum sie sich gerade hier so rasch und in so großer Menge anhäufen.

Muscheln, Muscheln, Muscheln


Am Mittwoch sind wir im Cape Range Nationalpark nahe Exmouth angekommen. Rote Sandsteinschluchten bilden einen perfekten Kontrast zum azurblauen Korallenriff vor der Küste. Die Landschaft bietet das charakteristische Bild aus Gräsern, Büschen, roter Erde und Termitenhügeln. Emus gibt’s hier auch. Und Kängurus sind hier lebend und in großer Zahl vertreten, was erstaunlich ist, wenn man bedenkt wie spontan sie doch immer wieder vor Autos über die Straße hüpfen. Dazu findet man noch etwa 16 weitere Arten von Säugetieren, die wir aber noch nicht alle entdeckt haben. Die Vogelvielfalt ist nicht zu verachten, genauso wie die Insektenwelt. Gefühlte 2/3 von letzterer haben wir in den vergangenen zwei Nächten bereits im Van beherbergt.



Das Korallenriff bietet, was ein Korallenriff bieten kann. Fische in allen denkbaren Formen, Farben und Größen, Manta- und andere Rochen, Schildkröten, Riffhaie… und Walhaie! - denen widmen wir uns gleich gesondert :)
In seinen Ausmaßen kleiner als das Great Barrier Reef steht der Ningaloo Marine Park seinem großen Bruder in Sachen Schönheit in nichts nach. Aufgrund des verhältnismäßig gering ausgeprägten Tourismus sind die Korallenbänke vergleichsweise zudem viel besser erhalten.

Auf dem Weg zum Nationalpark passierten wir übrigens 13 ominöse Sendemasten. Diese gehören dem Militär, wie sich herausstellte. Mit bis zu 387m Höhe sind sie in der Lage, Signale von hier bis an die Küste von San Francisco zu schicken - an ein sich in 30m Tiefe befindliches U-Boot! Wow! :)

Gestern waren wir nun mit den Walhaien schwimmen. Die bekommen aber ihren eigenen Blogeintrag :)

Sonnenaufgang über dem Cape Range Nationalpark


sternenklare Nächte! die Milchstraße in ihrer vollen Pracht

"The Big Dish" - ein Überbleibsel von den Apollo-Missionen 1969

Samstag, 8. Juni 2013

Startschuss

Seit einigen Tagen haben wir wieder australischen Boden unter den Füßen - kühlen Boden und frische Luft. Und all die niedlichen giftigen Tiere gibt's hier wieder. Das haben wir ganz schön vermisst...



Sonntag - noch in Brunei - waren wir morgens um 7 noch eine kleine Runde wandern. Nachmittags ging's auf Bootstour, denn wir wollten die Langnasenaffen finden. Nach langem Verhandeln mit dem Fahrer ging's los - Touristen werden auch hier gern zur Kasse gebeten und das 3- bis 4-fache des normalen Preises ist nicht unüblich. Die Affen haben wir tatsächlich noch gefunden und somit unseren Malaysia-/Brunei-Ausflug perfekt gemacht.

 

Montag flogen wir zurück nach Downunder. Alles lief supi, bis auf den kleinen Zwischenfall am Flughafen in Kuala Lumpur. Sagt die Dame beim Einchecken uns doch tatsächlich, dass wir kein Visum für Australien haben?! So ziemlich jedes Land der Erde gibt dir bei der Einreise ein kleines Formular, um deinen Aufenthalt zu beantragen. Australien hingegen verlangt, dass man das alles schon vor der Einreise geklärt hat. Sagt einem aber keiner vorher! :) Naja... mit zitternden, schwitzenden Händen haben wir also 2 Stunden vor Abflug noch fix unser Visum im Internet beantragt und ein paar Stunden später standen wir schon bei den Aussies vor der Tür.

Nach großen Essenseinkäufen und kurzem Hallo- und Tschüß-Sagen in Perth ging's Donnerstag los.
Erster Stop: Koalas! :) Die sind knuffig und dank energiearmer Eukalyptusdiät ziemlich träge.



Die Landschaft auf unserem Weg nach Norden ist bereits jetzt unheimlich abwechslungsreich: Buschland, Dünen, Koppeln, Felder und Hügel und natürlich die Küstenlandschaft. Bezaubernd!!!
Wir freuen uns auf die kommenden Abenteuer...






Die komplette, unzensierte Fotostrecke von Brunei und Malaysia gibt's hier: https://picasaweb.google.com/116284187109249798380



In Gedanken sind wir oft in der Heimat. Wir wünschen allen Betroffenen Kraft und Ausdauer. Auf dass die Sonne bald wieder scheint!!!



Sonntag, 2. Juni 2013

Back in Brunei... why?!

Wir sind zum zweiten Mal in Brunei. Jeder der das von uns hört schaut uns ungläubig an... "Warum kommt man ein zweites Mal nach Brunei?!"... Nun, erstens weil wir die Hauptstadt noch nicht komplett gesehen haben und zweitens weil unser Flieger von hier startet :)

Freitag: Gebratene Nudeln mit frittiertem Ei zum Frühstück nach einer Nacht im Hotel am Strand auf der Insel Labuan und dann ab auf die Fähre nach Brunei.

Hotelausblick: von der Insel Labuan auf den Berg Kinabalu

Wir hatten uns erneut für's couchsurfen entschieden. Eine gute Wahl! Unsere Gastgeberin ist supi - ein junge, quirlige, gut informierte Bruneiin, die in Japan und London studiert hat und auch hulahoopt! Sehr sympathisch :)
Wir sind Freitagnachmittag gleich zur Dschungelwandertour gestartet ... tatsächlich einer der wenigen Wanderausflüge, bei denen ich nachvollziehen konnte, was am Wandern so toll sein soll. Es war grandios!
Adeline - unser Host - betreut asiatisch stämmige Lehrer, die nach Brunei kommen, um sich weiterzubilden. Einer von ihnen begleitete uns zum Wandern und fütterte uns mit allerlei Infos zu Vietnam.

international Wandergruppe
warm war's


unsere Gastgeberin Adeline


Bergsteigen. wohoo :)



Samstag: Sightseeing in der Hauptstadt. Ein lustiges Unterfangen - alles ist in laufbarer Entfernung und nach 2 Stunden hast du tatsächlich ALLE Sehenswürdigkeiten der Stadt abgeklappert. Chinesischer Tempel, Moschee, Museum, die Wasserstadt am anderen Flussufer, lokaler Markt... Nur um sie hier mal alle zu nennen :)

the watervillage
abends halb 10 vor der Moschee
andere Moschee. morgens halb 10

im chinesischen Tempel





Unseren Abend verbrachten wir im Krankenhaus: mit einer von Adeline's Kolleginnen und zweien von deren Schützlingen (einer hatte Fieber).


5-6h Wartezeit im öffentlichen Krankenhaus

Das gute daran: Danach gab's großes Sushi-Dinner und wieder allerlei Landesinfos - diesmal über Kambodscha, denn von dort stammen die beiden Lehrer.
Zu Kambodscha's traurig-spannender Geschichte gäbe es seitenweise zu erzählen, aber das vertagen wir vorerst.
Über Brunei erfuhren wir zudem, dass es abgesehen vom Mangel an Alkohol auch keine Zigaretten zu kaufen gibt. Das könnte eine Erklärung für den mangelnden Tourismus sein :)
Wildlife haben se hier aber, soviel steht fest!

unser reptiliger Freund

der kleine Franz

Wir denken an euch und drücken die Daumen, dass die Sonne bald zurück ist!

PS. Ich hab voller Überraschung herausgefunden, dass Geckos Geräusche machen! Wer hätte das gedacht?! Es klingt ein bisschen wie ein quietschender Vogel auf den man drauftritt. Tobi hat aber erlebt, dass Geckos, die thailändisch sprechen, tatsächlich "Gecko" sagen. Genau! ;-)