Mittwoch, 26. Dezember 2012

Ente, Strand und Faltenhund

So schnell kann's gehen - wie jedes Jahr haben wir "doch grad erst Silvester gefeiert und schon ist wieder Weihnachten". Passend dazu haben wir nach knapp 8 Monaten australischer Schwerstarbeit unsere wohlverdienten 8 Wochen FREI angetreten :)

Diesmal lief das Fest natürlich ein bisschen anders als in den letzten Jahren. Auch wenn sich das deutsche Wetter alle Mühe gegeben hat, australische Verhältnisse nachzuahmen (man berichtete von 20 Grad in München), konnte es doch die magische 40-Grad-Grenze nicht erreichen. Die haben wir hier nun schon seit fast einer Woche und schwitzen so weihnachtlich wie's nur geht (wir sitzen grad direkt neben dem Ventilator und wollen uns mal nicht beschweren).
Die weihnachtsverrückten Australier haben sich dabei echt ins Zeug gelegt, so viel Adventsstimmung wie möglich aufkommen zu lassen - Glöckchen-Armbänder, Rudolph-Nase und Geweih als Deko am Auto, Rudolph-Glöckchen-Geweih-Haarreifen, "Happy Christmas"-Shirts und Glöckchen-Ohrringe sowie formschöne Weihnachtsbroschen. Gern auch alles auf einmal! :)
Nach so viel Advents-Spaß konnte es ja nur ein tolles Fest werden. Am 23. hatten wir unsere zwei Entlein gekauft. Die waren vielleicht mickrig. Verglichen mit unsere guten fetten deutschen Enten hatten wir da ein süßes 2-Kilo-Küken auf'm Teller. Lecker war's trotzdem. Auch bei 40 Grad. Wenn man die 45-Grad-Küche erstmal verlassen hatte :) So hatten wir dann ein Schnatterinchen am 24. und eins am 25. Und beide durften es sich zwischen Rotkraut und Klößen gemütlichen machen *nom nom nom*

Die Weihnachtspakete sind auch alle pünktlich angekommen und wir hatten am Heiligabend erst die Skype-Bescherung mit Tobi's Eltern und später noch mit meiner Sippe.

Schön war's!!! :)


Bei all der Bescherung hätten wir fast vergessen zu erwähnen, dass wir mal wieder umgezogen sind. Unser österreichischer Freund Günther kehrte natürlich irgendwann heim vom Urlaub und wir verbrachten eine Nacht im renovierten Van bevor wir dann 1km Luftlinie weiter in ein neues Häuschen einmarschiert sind. Die Eigentümer machen sich ein paar schöne Feiertage auf Bali und wir hüten ihre vier Wände inkl. Hund. Der Hund ist das eigentliche Highlight - ein Sharpei namens Peppa. Für alle die Sharpei nicht kennen: stellt euch einen zu klein geratenen Schäferhund vor! Nun steckt ihr diesen kleinen WauWau in ein Hautkleid. Aber nicht irgendein Hautkleid... Nein - es muss ein viiieeel zu großes Hautkleid sein. In etwa so zu groß wie das T-Shirt vom Papa, welches der 3-jährige Sohnemann nach'm Baden am Strand mal schnell übergeworfen bekommt. Natürlich ist dieses Hautkleid nicht einfach nur viel zu groß. Es kann ja nicht wie beim Sohnemann an Armen und Beinen gerade herunterhängen, sondern ist dummerweise an allen Enden festgewachsen. Dies wiederum führt zu einer unglaublichen Faltenbildung, vorzugsweise im Gesicht. Alles ist quasi einfach nur viel zu groß und wirft blöderweise auch noch doofe Falten an den unmöglichsten Stellen. Kennt man ja manchmal vom Shoppen... Kurzum - ein chinesischer Faltenhund ist unser neuer treuer Begleiter. Die Dame ist aber doch recht niedlich und unterhaltsam. Sie sieht ein bisschen schlecht wegen der Falten, was dazu führt, dass sie erstaunlich oft irgendwo dagegen rennt. Außerdem hört sie schlecht, weshalb sie oft erschrickt, wenn man plötzlich neben ihr steht und anfängt sie zu streicheln. Sehr lustig :)
Einen Pool haben wir nun hier am Haus leider nicht mehr, dafür einen echten Plastikweihnachtsbaum und ein großes Trampolin. YEAH!!! :)

Pünktlich zum 2. Feiertag waren wir heute erst ausgiebig frühstücken und anschließend sind wir ins Meer gehüpft. Das war toll! :)

Mehr gibt's jetzt aber erstmal nicht. Wir melden uns dann sicherlich nach Silvester nochmal, bevor wir gen Süden abdüsen.

Känguru-Trainingscenter

Mein Name ist Peppa - ich bin eine Lady!




nom nom nom


für'n Papa

... und Tick sprach: "Trick, wo ist Track?!"


für's Familienalbum


Skype-Bescherung

australischer Gabentisch

selbstgemachtes Lebkuchherz von Sue und Günther

Blütenpracht zu Weihnachten

"mir ham's ja!" - betonieren wir halt unsere Fliesenreste schick in den Gehweg :)

Sonntag, 9. Dezember 2012

Advent, Advent, die Sonne brennt

Der Kalender hat uns verraten, dass schon Dezember ist, deswegen wird's mal wieder Zeit für ein paar Neuigkeiten, obwohl es so viele davon eigentlich gar nicht gibt :)
Wir zählen die Tage bis zum Arbeitsende und freuen uns wie Schnitzel auf Lydi und unseren Trip gen Süden, der am 9. Januar starten wird.
Momentan leben wir wieder bei unserem Lieblingsösterreicher, der sich erst ein paar Tage Urlaub in Sydney gegönnt hat und heute noch einmal für 'ne gute Woche nach Albany aufgebrochen ist. Danach ziehen wir noch einmal um und freuen uns dann auf ein sommerliches Weihnachten in 4 neuen Wänden. Die Ente dafür haben wir schon organisiert. Besser gesagt - 2 Enten. Wenn wir schon nicht unsere Liebsten dabei haben können, müssen wir uns eben mit Essen ablenken. Somit gibt es Ente vom 24. bis zum 26. und zwischendruch steht Brunch, Schläfchen, Schwimmen und Drinks mit Freunden auf dem Plan. Auf dass keine Langeweile aufkommt. Einen echten Christbaum haben wir hier natürlich nicht, dafür aber zig bunte Ersatz-Plastikbäumchen :) Unser Adventskalender musste dieses Jahr auch etwas provisorisch ausfallen. Nachdem ich energisch darauf bestand, einen Kalender haben zu wollen, wurde dieser kurzerhand aus Klammern und Tobi's Handyladekabel gebastelt. Nun müssen wir uns keine Sorgen machen, den Santa zu verpassen :) Mit Stollen werden wir auch versorgt - Dresdner Christstollen heißt der und kommt aus Tobi's Bäckerei. Er kommt dem Original sogar recht nahe :)
Außerdem wurden Weihnachtspakete, -karten und - briefe verschickt und empfangen, letze Baumaßen am Van in Angriff genommen und der Kopf auf Jahresende umgestellt.
Der Nikolaus war auch schon da. Das war vielleicht verrückt. Vor allem weil die ganzen Australier nix bekommen haben. Wir sind davon überzeugt, dass sie einfach nicht brav waren! Es könnte aber auch daran liegen, dass das hier nicht so Tradition ist :)
Nun können wir getrost die Beine hochlegen, Besinnlichkeit aufkommen lassen und adventeln.




Wir wünschen euch allen in der verschneiten Heimat eine wunderschöne Adventszeit mit all euren Lieben. Genießt Plätzchen und Stollen bei Kerzenschein und freut euch auf die schönste und ruhigste Zeit des Jahres (mal abgesehen von dem ganzen Theater mit den Geschenken).

Ein ganz besonderer Gruß geht noch nach Österreich zu Kendy und Kessy, die das schönste aller Geschenke dieses Jahr schon am 29.11. erhalten haben. Glückwunsch zu eurem Lenny :)

'Stabi', die Schrecke begrüßte uns eines Morgens am Badfenster

Frühling im Oktober
 
Garten mit Charme - ein österreichischer Frontyard in Downunder

Sammlerstücke soweit das Auge reicht
 
Bobtail im Gartenbeet
 
von oben nach unten - Tobi, Ella, Didi


bitte Lächeln
 
Nikolaus in Koalaland


Adventskalender für Backpacker
 
Happy Christmas in Badehose und Bikini :)
 
 
 

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Vorweihnachtszeit

Geschneit hat’s zu Hause... wurde uns erzählt. Nun... Ohne euch neidisch machen zu wollen - wir hatten Samstag mal wieder kuschelige 36 Grad :) Der Frühling steht in voller Blüte und alles zeigt sich in den schönsten Farben. Lila Bäume, kunterbunte Rosen, pink-orange Sträucher neben sattgrünen Wiesen und gelben was-weiß-ich (bin ja kein Gärtner). Fotobeweise haben wir noch nicht, sollten wir wohl aber noch machen, denn - so wurde uns erzählt - bald werden sich all die tollen Frühlingsfarben in ein herrlich sommerliches ocker-beige-braun verwandeln, weil’s zu trocken und zu heiß wird.

Jenes tolle Wetter vereinfachte uns die letzten drei Wochen enorm, denn aus dem Haus waren wir raus und durften erstmal wieder in den Van einziehen. Das war erstaunlich kuschelig - nicht zu warm, nicht zu kalt und die Sanitäranlagen durften wir von Freunden benutzen. Easy :) Inzwischen sind wir erneut ins Haus zurückgekehrt, denn die Besitzerin hat einen 2-wöchigen Abstecher nach Butan gemacht. Gut für uns :) Am 12.11. ziehen wir dann direkt zu dem netten Österreicher, denn der will nach Sydney reisen. Für Weihnachten haben wir auch schon eine Bleibe - nachdem wir uns bei einer Agentur angemeldet hatten, die Haus- und Tierhüter sucht, bekamen wir prompt einen Job bei uns um die Ecke. Ein kleines gemütliches Häuschen inklusive einem Hundi der Rasse Sharpei (googlet das mal - die sind vielleicht lustig). Das wird ein Spaß. Dann müssen wir den Gänsebraten nicht am Strand kochen :)
Weil wir grad bei Weihnachten sind - darauf sind wir hier wirklich schon sehr gespannt, denn allem Anschein nach wird das hier ganz und gar keine heilige stille Nacht, sondern eine dicke, fette Party mit Betrunkenen aus aller Welt bereits zur Mittagszeit. Die ersten pinken (Romy K. - das wäre was für dich), weißen oder glitzernd-blinkend-leuchtenden Plastikweihnachtsbäume sind natürlich schon aufgestellt und in den Supermärkten hier sieht’s nicht anders aus als bei euch zu Hause :) Na dann - Happy Christmas!

Arbeitstechnisch (um alle wichtigen Themen abzudecken Wetter - Arbeit - zum Essen kommen wir nachher noch, keine Sorge) gibt es ein paar Neuigkeiten. Tobi hat das ganze Gegrabe, Gepflaster und Gepflanze bei Sari fast abgeschlossen und wird aus derzeitiger Sicht wohl bald Fulltime-Gärtner, so ganz offiziell :) Wir halten euch auf dem Laufenden.
Ich hab den Kindergarten nochmal gewechselt und bin seit 8.10. in einem super-ober-modernen Wahnsinns-Kindergarten mit süßen 2- bis 3-jährigen Würmchen, die mehr oder weniger gut erzogen sind. Hervorzuheben ist der gigantische Pausenraum für die etwa 50 Mitarbeiterinnen, der über 2 Sofas, einen großen Flatscreen, Laptops mit Internetzugang, Küche, Kühlschrank und einen Außenbereich mit noch mehr Sofas verfügt. Tee, Kaffee, Klatschmagazine und diverse andere Grundnahrungsmittel gibt’s für „umme“.
*** umme - Dieses tolle sächsische Wort hab ich von Corinna gelernt - es bedeutet so viel wie „für lau“ oder einfach „umsonst“ bzw. „kostenlos“ - DANKE Corinna und weiterhin viel Spaß auf der Farm :) ***
Jedenfalls ist die Arbeit toll. Nebenbei geb ich nun noch Deutschunterricht bei einer asiatischen Studentin. Gar nicht so einfach wie man denkt oder wer wüsste auf Anhieb das Akkusativpronomen der 2. Person?! Dennoch - es fetzt! :)

Kommen wir zum Essen. Wir freuen uns weiterhin wie ein Schnitzel über traditionelle deutsche Gerichte und verwöhnen uns mit Wiener + Kartoffelsalat, Plinsen sowie Bratwurscht mit Sauerkraut. Herrlich :)

Nach langem Überlegen haben wir uns außerdem dazu entschieden; unsere Anglerkarriere etwas auszubauen. Aus diesem Grund haben wir angefangen, tatsächlich Fische zu fangen. Macht auch gleich viel mehr Spaß. Den ersten hatte ich, doch Tobi holte auf - gleich 3 an einem Tag sowie ein anderes Mal 2 Tintenfische und noch bisschen Kleinkram. Gegessen haben wir davon noch nichts, denn für die dritte Stufe des Angelns - das Töten - sind wir noch nicht bereit. Mit den lebenden Tieren hat man auch viel mehr Spaß! So ließ Tobi sich beispielsweise von einem Kugelfisch pieksen und ich mich von einem Tintenfisch anspritzen. Jaja… sehr lustig! Seit gestern hab ich nun auch meine eigene Angel. Jetzt können wir wettfischen.
Neben gefangenem Meeresgetier durften wir kürzlich sogar zwei Delfine und einen Seelöwen bewundern. Leider war hier die Kamera nicht schnell genug, aber dank guter Allgemeinbildung wissen wir ja alle, wie die aussehen :)

Die letzten Tage waren für Tobi dann ein Segen - dank Heiserkeit war meinerseits absolute Funkstille. Ihr habt ja keine Ahnung, wieviel man sagen möchte, wenn man nicht kann und WIEVIEL Witze man über Stimmlosigkeit machen kann, ohne dass es langweilig wird.
Dafür hab ich bald zwei neue Brillen! Ha!!! :) Die waren im Angebot und da ich meine ja direkt in unserer ersten Woche zertreten hab, ist es jetzt aber sowas von Zeit für eine neue :)


Abschließend noch eine kleine Zusammenfassung von Besonderheiten, wenn du in Australien ausgehen willst:

- Trage keine Flip-Flops, denn damit kommst du nicht rein
- Trage kein Trägertop, sonst fliegst du raus
- Trinke dein Bier nicht im Stehen, sonst gibt’s Schimpfe
 
Dat war’s! Fotofaul wie wir waren gibt’s an dieser Stelle erstmal keine Bilder. Aber wir geloben Besserung :)
 
Persönliche Grüße an dieser Stelle an eine frischgebackene Mama aus Potsdam mit ihrem kleinen Kämpfer und tollem Mann :)

Montag, 1. Oktober 2012

Essen, Diebe und Besuch

Planänderung. Mal wieder. Eingelebt haben wir uns ja nun schon. Jetzt haben wir uns kurzerhand dazu entschieden, das komplette Jahr hier zu verbringen und uns damit die eigentliche Reise zu finanzieren. Wer also von spannenden Australienabenteuern lesen möchte, muss sich bis Januar gedulden. Da sind wir mit Lydi unterwegs und machen den Süden unsicher. Bis dahin bleiben wir hier und belustigen euch mit australischen Alltagskomödien.

Beispielsweise hat Tobi jetzt eine eigene Angel. Die darf sogar mit im Schlafzimmer schlafen und wird jeden Tag gehegt und gepflegt. Gefangen haben wir damit noch nichts. Irgendwie mangelte es immer am Köder :) Einmal waren wir auch schon mit Tobi’s Chef fischen. Tintenfische waren das Ziel… lief aber an dem Tag auch nicht so toll. Gab also keinen Fisch… Dafür Sonne, Meer, Kuchen und Bier. Auch gut :)

Im Housesitting-Haus hatten wir eine tolle Zeit, die sich nun dem Ende neigt. Mittwoch ist Auszugstag. Vor fast 4 Wochen haben wir noch den zum Haus gehörigen Hund bekommen - Lulu. Eine lustig-dicke Pudelmischlingsdame, die für jede Menge Unterhaltung sorgt. Und vorgestern haben wir drei den doch ganz schön verwilderten Garten noch in Ordnung gebracht. Das war vielleicht ein Spaß. Wo Corinna und ich doch Gartenarbeit so sehr mögen :)

Job-technisch gibt es ein paar Neuerungen. Beispielsweise hab ich meinen süßen Fratz nicht mehr als Schützling. Stattdessen hab ich Freitag spontan im Kindergarten angefangen. Mal gucken, wie das so wird. Hygienisch ist’s auf alle Fälle, denn für’s Windeln, Füttern und Eincremen darf man immer schön Handschuhe tragen. Wie das wohl aus Kinderaugen aussieht, wenn da die Tante mit großen Gummihandschuhen im Gesicht rumwurschtelt…
Tobi hat schon wieder ein Gärtner-Job an Land gezogen - diesmal bei Sari. Dort kann er jetzt mal so richtig graben, vermessen, pflastern und nageln. Was man halt so mach im Garten :) Da lacht das Männerherz.

Heimatbesuch haben wir auch hier. Das ist fetzig! Die beste Freundin meiner Mama hat eine Tochter - nennen wir sie mal Corinna. Die ist nun schon seit Januar in Australien unterwegs und hat’s nach 4 Monaten Farmleben jetzt an die Westküste geschafft, um uns einige Tage mit ihrer Anwesenheit zu beehren. Damit sind wir seit über einer Woche zu dritt im Haus und neben ein bisschen Zickenkrieg gibt es leckere Kochabende, BBQ mit Freunden, Sightseeing in Perth, Sport und jede Menge Spaß im inzwischen sommerlichen Claremont. Anlässlich ihres Geburtstages hat sie uns sogar die gute alte deutsche Bratwurst mit Sauerkraut und Kartoffelbrei gezaubert. Ja - die 20$-Bratwurst :) Und was für ein Festessen das war!!! Danke Corinna :)

Das letzte große Highlight, von dem wir noch berichten müssen, ist unser Autoeinbruch. Ich vermute fast, dass der ein oder andere Löwe jetzt schon lachend in die Hände klatscht, weil er Tobi vor Augen sieht, wie dieser nachts heimlich im Ninja-Kostüm durch die Straßen zieht, auf der Suche nach einem geeigneten Zielobjekt, um selbiges anschließend mit einer ausreichend großen Brechstange aufzuhebeln und sämtliche Wertsachen zu entwenden. Nun… ganz so war es nicht. Es war nämlich unser Auto, welches Opfer von wagemutigen Freizeit-Dieben wurde. Da lauf ich morgens nichtsahnend mit dem dicken Hündchen die übliche Runde, um sogleich unfern des Flusses einen Rucksack zu entdecken, der verblüffende Ähnlichkeit mit meinem hat. Keine 5 Sekunden später durfte ich realisieren, dass es MEIN Rucksack war, um weitere 10 Sekunden später zu begreifen, dass der normalerweise im Auto liegen müsste und wiederum weitere 30 Sekunden später zu entdecken, dass selbiges Auto im Normalfall auch verschlossen da am Straßenrand zu stehen hat. Nach kurzer Erkundung der Sachlage konnten wir mit Erleichterung feststellen, dass nur ein paar weniger wertvolle Sachen fehlen und all die essentiell wichtigen Sachen, wie Reisepässe etc. glücklicherweise bei uns im Haus waren. Wenig später wurde uns jedoch bewusst, dass auch Tobi’s Portemonnaie dummerweise noch im Auto war… war! :) Wir also noch fix alle Karten gesperrt, der Polizei Bericht erstattet und dann den Schreck verdaut. Und dann geärgert. Ab diesem Tag haben wir auch immer ganz gründlich nachgeprüft, ob auch wirklich alle Türen verschlossen sind, denn - das haben wir auch relativ schnell geschlussfolgert - das waren sie wohl in der Tatnacht nicht. Upsi… Am nächsten Tag hat die liebe Polizei auch nochmal angerufen und uns fröhlich mitgeteilt, dass einige von Tobi’s Dokumenten schon wieder da sind - anonym abgegeben. Na immerhin :)

Jetzt gibt’s noch paar Bilder. Bis bald und herzlich-warm-sonnige Grüße in die kühle Heimat :)

P.S. Auf speziellen Wunsch von Corinna soll ich hier nochmal erwähnen, WIE viel Mudcake und Schokocreme wir in den letzten Tagen gegessen haben. Mmmh... war das lecker!!! :)
 
selbstgemachtes Sushi


der Gute... für 'n Fuffi :)


Bratwurst-Dinner


Lulu mit wunderschönen Zöpfchen


Kuchen...


... Kuchen ...


... und noch mehr Kuchen


Nostalgie pur... (bitte Verfallsdatum beachten)

Montag, 3. September 2012

Unsere kleine Farm

Lange haben wir darauf gewartet, am Montag dann war es endlich soweit - unser erstes Outback-Abenteuer stand auf dem Programm. Wir sind knapp 400km landeinwärts gefahren - ein Katzensprung quasi - um das 400-Seelen-Dorf Hyden zu erreichen. Auf dem Weg dorthin gab es einen erstaunlichen Landschaftswandel zu bewundern: Anfangs war die Straße gesäumt von großen Obstplantagen, die dank des australischen Frühlings gerade angefangen haben, zauberhaft zu blühen. Nachdem uns das Navi dann sagte, dass wir die nächsten 300km nicht mehr abbiegen müssen, hatten wir auch genügend Zeit, um die sich anschließenden überraschend üppigen Laubwälder ausgiebig zu betrachten. Gefolgt wurden diese von hügeligen Rapsfeldern, die uns ein wenig Heimatgefühl vermittelten. Dann folgte das Bild von Outback, was wohl jeder im Kopf hat, wenn er an Outback denkt - roter Sand, ein paar große Bäume, ein paar kleine Bäume, viele tote Bäume, viele Steine und ansonsten eher… nichts! :) Zwischendurch überraschten uns immer wieder ein paar riesige sattgrüne Weiden mit Kühen oder Schafen und auf dem ganzen langen Weg bis zur Farm nach Hyden nur 2 Kängurus sowie sage und schreibe 3 Städte, wobei das Wort „Stadt“ hier geschmeichelt ist :)

Die Farm selbst lag exakt 16 km außerhalb von Hyden, weshalb wir sie im Dunkeln auch nicht allein finden konnten. Zumal die Hausnummer nur ein halbes A4-Blatt groß war und die Outback-Straßen natürlich keine Laternen haben :) Dort gab’s nach 5,5h Fahrt ein gigantisches Abendessen bei Familie Mouritz mit viel Fleisch (!!!) für Tobi und anschließend ein kuscheliges Bett im Van, was nach uns rief.
Am nächsten Tag ging die Farmarbeit los - Tobi durfte beim Kühe impfen, chippen und - Achtung - kastrieren zuschauen und helfen. Was für ein Spaß. Ich war hin- und hergerissen zwischen Mitleid und Brechreiz, als Tobi mir erzählte, dass alles ohne Betäubung abläuft und der Hofhund so viele rohe, frische Nüsse futtern durfte, wie sein Magen fassen konnte.
Mich erinnerte das Farmleben stark an Kindertage - draußen spielen, Quatsch machen und toben und wenn de Muddi ruft, gibt’s Ahmdbrohd. Wie früher eben.
Die nächsten Tage bestanden dann aus Babysitten, Kühe fangen, Kühe pflegen, Hühner füttern, Kuhkacke vom Körper schrubben und Rumdüsen mit all den tollen Jungs-Spielzeugen namens Traktor, Quad und V8 - 4,5l :)
Donnerstag war’s dann ein kurzer Arbeitstag, denn nachmittags standen Wave Rock und Wildlife Park auf dem Plan. Und scheen war’s :) Den Wave Rock kann man recht kurz beschreiben - eindrucksvoll mit vielen, vielen tollen Wildblumen, die sich gerade jetzt im Frühling von ihrer besten Seite zeigen. Seht selbst!
Und der Wildlife Park war mindestens genauso prima - unsere langgehegten Wünsche wurden nämlich erfüllt: Esel kuscheln und Wombat streicheln. Das war toll! :)
Unser letzter Farmtag bot dann noch exakt zwei Highlights: Nachdem der Versuch, eine Kuhherde zusammenzutreiben missglückte, durften Tobi und ich ganz famer-like auf dem Hofpferd eine große Runde reiten. Also Tobi durfte reiten… ich war nicht ganz so geschickt, weshalb das Reiten eher bestand aus „auf dem Pferd sitzen und gucken, wo es so hinläuft mit mir“ :)

Für die landwirtschaftlich Interessierten unter uns gibt’s noch ein paar Fakten zur Farm: Sie gehört zum sogenannten „Wheatbelt“, also dem Weizengürtel des Landes und ist 20.000 Hektar groß. Ich hab das gegooglet - das sind mehr als 20.000 Fußballfelder oder auch 200km², also so richtig groß! :) Bis zum Nachbarn fährt man etwa 10km. Auf zu Hause angewendet, bedeutet das, dass zwischen Eula und Bodenbach absolut nichts steht, außer Bäume.


Als wir Samstag dann wieder in Perth ankamen, waren wir erstmal wieder geschockt vom Stadtleben. Um uns noch ein bisschen Farm-Feeling zu erhalten, waren wir deshalb gestern gleich noch Angeln. Tobi hat neben zwei Steinen sogar drei Fische gefangen. Drei Kugelfische. Aber immerhin :)

Jetzt kommen noch Fotos. Bis bald ihr Lieben im bald herbstlichen Deutschland :)




Samstag, 25. August 2012

Bett Nr. 8 und andere Kurzgeschichten

Wir hatten eine gemütliche Zeit auf der Beach Street und haben pünktlich nach unserem Auszug dort festgestellt, dass die Tochter des österreichisch-simbabwanischen (was weiß ich, wie das richtig heißt) Ehepaares eine echte Fashion-Berühmtheit ist. Als Designerin für diverse Kleidung und vor allem auch Schmuck hat sie sich wohl einen recht guten Namen in der Modewelt gemacht. So ist das also :)

Nun sind wir am Sonntag vor einer Woche in das neue Haus eingezogen - Bett #8 :) Eine gute Quote, wenn man bedenkt, dass der ursprüngliche Plan aus Rumreisen im Van bestand :) Das Haus ist eben ein Haus und bietet uns Reisenden somit jeglichen Luxus, den ein Haus so bieten kann und den wir im Van wohl niemals haben werden. Deshalb genießen wir jetzt umso mehr - Dusche, Wanne, Strom, fließendes Wasser, Herd inkl. Ofen und sogar ein Kühlschrank samt Froster. WOW! :) Was clevere Erfinder so alles geschaffen haben in den letzten 500 Jahren :)
Dieser ganze neumodische Kram ermöglichte es uns auch, einen grandiosen Geburtstag für Tobi zu bereiten. Ein echter deutscher Grillabend stand ganz oben auf der erstaunlich kurzen Wunschliste. Also ging's vormittags in den Wursthimmel - eine deutsche Fleischerei!!! Dort haben wir ein kleines Vermögen gelassen und uns mit Wurst und Steak in allerlei Varianten eingedeckt. Zu Hause wurde noch schnell der passende Nudel- und Kartoffelsalat zusammengeflanscht und schon war der Abend perfekt. Sari und Andreas (meine Babysitting-Familie) sowie Jeremy und Tennille (er hatte uns das Haus geborgt) hatten das Vergnügen Tobi's Ehrentag beizuwohnen und machten den Geburtstag-Tag somit perfekt.
Auf dem Geschenke-Tisch fanden sich neben Eseleien und Naschwerk aus der Heimat auch ein Volleyball und - noch ein Highlight - Angelzubehör. Selbiges wurde heute mit großer Freude ausprobiert. Der Erfolg lässt sich mit Sari's Worten am besten beschreiben: "The only thing we're catching today is a cold." - "Das einzige was wir uns heute fangen ist eine Erkältung." Es war nämlich etwas windig :) Aber Spaß hat's trotzdem gemacht und es lag natürlich nur am Köder, dass nix gebissen hat ;)

Ohne die Angelei jetzt schlecht reden zu wollen - es gab heute auch tatsächlich noch ein richtig tolles, wichtiges Ereignis: Der Verkauf unseres heißgeliebten Blechpapageien!!! Das gute Stück hat nach einer 4-monatigen Hass-Liebe-Beziehung heute seinen Besitzer gewechselt und darf ab morgen mit 3 deutschen Jungs auf große Reise gehen. Vermutlich lassen sie dem guten Stück mehr Liebe zukommen, als wir es jemals könnten. Und somit sind alle Parteien zufrieden :)
Unser Mercedes war kürzlich übrigens auch beim Auto-Doktor und hat eine neue Lichtmaschine bekommen. Da hat das Portemonnaie kurzzeitig Anzeichen von Magersucht gezeigt :) Aber jetzt läuft der weiße Rennriese wieder und mit 2 Tagen Arbeit haben wir die Kohle ja auch wieder rein hier *hust* :)

Nachdem die umfangreich ausgeschmückten Berichte unseres spannenden Lebens hier in Downunder von einem kleinen Kiwi als zu umfangreich empfunden wurden, kommen die restlichen Infos in übersichtlicher Kurzfassung :)

- Montag geht's mit Sari und ihrem Sohnemann samt Hund und natürlich uns zweien auf die Farm! :) 400km landeinwärts ins Dörfchen "Hyden" --- zum Babysitten, Farmarbeiten und diversen Outback-Abenteuern. Mehr verraten wir noch nicht :)

- Neben all den Erinnerungen, die wir bei den Menschen hier hinterlassen, bleiben nun auch noch zwei Namensvetter zurück: Tobias und Maria - zwei Wellensittiche, die seit einigen Tagen bei Sari und Familie leben. Sie haben ihren Namen dem jüngsten Spross, auf den ich ja aufpasse zu verdanken.

- Ein großes Danke an alle Geburtstagsanrufer, Kartenschreiber, Briefeschicker, Paketesender und E-Mailer sowie all die anderen, die dran gedacht haben und noch nicht erwähnt wurden :)

Das war's schon wieder.
Es grüßen herzlichst - zwei nahezu Sesshaft-Gewordene :)




unser neues Häuschen...

... da lacht das Gärtnerherz

Geburtstagskühlschrank

Geburtstagstobi mit Geburtstagskuchen

Geburtstagsdinnertisch

Geburtstagsgeschenketisch


Geburtstagsfotos

kein Geburtstag mehr, sondern die neuen Autobesitzer :)

Montag, 20. August 2012

neue Adresse

Alle, die schweres Interesse daran haben, uns Post zu schicken - wir haben seit gestern eine eigene Adresse, die wir euch auf Anfrage gern weitergeben :) Bis zum 3. Oktober sind wir nun dort. Bedenkt bitte, dass Päkchen bis zu einem Monat unterwegs sind, also hurtig :)
Internet haben wir in dem Haus jedoch nicht, deswegen müsst ihr euch bis zum nächsten ausführlichen Bericht noch etwas gedulden.
Uns geht's aber prima, es muss sich also niemand Sorgen machen :)
Herzallerliebste Grüße

Dienstag, 7. August 2012

Kleines Update

Neues gibt's aus Känguruland. Nicht viel, aber immerhin :)
Wir starten mit dem Lieblingsthema der Deutschen und - wie wir festgestellt haben - auch dem der restlichen Welt: das Wetter. Den "schweren" Winter haben wir inzwischen weitestgehend hinter uns gelassen. Hier und da gibt es noch recht fleißige Regenwolken, im Großen und Ganzen geht's aber nach all den schrecklich schrecklich kalten Tagen hart auf den Frühling zu.
Unter anderem aus diesem Grund haben wir uns auch dazu entschieden, etwas für die Bikinifigur zu tun.  4 Monate (ja! darüber sind wir auch erstaunt) entspanntes Leben und etliche Wochen Gebäcküberfluss haben ihre Spuren hinterlassen. Außerdem hat die allgemeine Fitness etwas unter der Faulheit gelitten. Man wird ja nicht jünger. Deswegen haben wir vorgestern unseren ersten gemeinsamen Jogging-Versuch gestartet. Das war ein Spaß... Tobi hat nicht mal geschwitzt, ich hab dafür gründlich - verzeiht den Ausdruck - abgekackt. Wir bleiben dran :)

Am Freitag sind wir aus unserem Übergangsheim ausgezogen - etwas früher als erhofft, aber bei Weitem später als wir es uns jemals erträumt hatten. Wir schlafen nun seit Freitagnacht in unserem, inzwischen 7. Bett hier in Perth. Ein Österreicher und seine Frau, die seit den 80ern hier auf der Straße wohnen, waren so nett, uns für ein paar Tage aufzunehmen. Am 19.8. dann siedeln wir nach Claremont über, um auf das Häuschen samt Hund aufzupassen, welches uns bis Anfang Oktober anvertraut wird. Sonntag waren wir bei der netten Dame zum Dinner eingeladen. Ein Festmahl!!! Tobi schwebte im 7. Himmel und auch ich war von den Kochkünsten recht angetan: Pilzsüppchen - Braten im Baconmantel, serviert an Spargel und Brokkoli, mit Kartoffelecken und Apfelzwiebel - Rucolasalat - Zitronencreme... jaja, auch die Australier können kochen :)
Und wenn wir schon einmal bei dem Thema Essen sind: Es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass die Australier nicht in der Lage sind, so tolle Wurst zu machen wie wir Deutschen. Wir vermissen die guten heimatlichen Grillabende ganz schön und fanden, es wäre an der Zeit, uns einen zumindest ansatzweise würdigen Ersatz zu gönnen. Also ab in Tobi's Nobelsupermarkt und Wurscht samt Kartoffelsalat gekauft. Für Bier war auch gesorgt. Nun... es war... nett... aber es war definitiv kein würdiger Ersatz für die gute alte deutsche Bratwurst. Gerücht bestätigt! Wir hätten natürlich auch die deutsche Bratwurst kaufen können - wird ja schließlich alles importiert - aber 18€ für'n Viererpack erschien uns etwas überteuert.

Kommen wir vom Männerthema Grillen zum Männerthema Sport. Wir waren am Samstag wieder beim Footy. Mein 2. und Tobi's 3. Mal... Ich weiß gar nicht genau wo ich anfangen soll... :) Der Fakt an sich, dass wir diesem sportlichen Großereignis beiwohnen durften ist schon sensationell. Es war nämlich ein Derby, welches sich eigentlich niemand entgehen lässt und somit im Grunde keine Chance auf ein übriges Ticket besteht. Für alle, die wie ich keine haben Ahnung haben was ein Derby ist und warum das so toll ist: ein Derby - ich zitiere Wikipedia - ist ein "Wettkampf, bei dem zwei meist rivalisierende Sportvereine einer Region aufeinander treffen". In Deutschland entspricht das wohl St. Pauli vs. HSV oder Deutschenbora vs. Nossen. Hier handelte es sich um die Freo Dockers vs. West Coast Eagles und alles lief hier bei Weitem zivilisierter ab. Man muss beispielsweise als Fan der gegnerischen Mannschaft keine Sorge haben, zusammengeschlagen zu werden und kann sich sogar todesmutig ins gleiche Bahnabteil setzen. Ein Gruß an die Menschlichkeit an dieser Stelle.
Im Stadion angekommen wurden wir begrüßt von einem herzlichen Gegröle, welches gemeinsam mit dem Bier-Schweiß-Geruch eine tolle Atmosphäre ergab. Man konnte das Testosteron förmlich sehen. Ohne das Spiel hier in irgendeiner Weise abwerten zu wollen - die Überschrift für Selbiges hätte aber auch lauten können: "Wenn Männer zu Tieren werden". Es war ein Schauspiel und jeder, der schon mal ein Fußball-Spiel live verfolgt hat, weiß wovon ich rede.
Abgesehen von der Männermeute, welche zeitweise an brünftige Hirsche erinnerte, war auch das Spiel an sich recht sehenswert. Wir wurden vor Beginn noch einmal darauf hingewiesen, auf die Dockers zu halten und schon ging's los. Anders als im Fußball ist ja so ziemlich alles erlaubt und wenn du es nach einem kräftigen Schlag in die Magengrube tatsächlich wagst, zu Boden zu gehen wirst du ausgebuht statt bejubelt und womöglich sogar als Mädchen beschimpft. Somit ist der Spannungsbogen fast die gesamte Spielzeit über gespannt wie ein alter Schlüpfergummi, weil du nie weißt, wer als nächstes auf welche Art und Weise zu Boden gebracht wird. Abgesehen vom eigentlichen Spielgeschehen gibt es auch noch einige, nennen wir es, Nebenhandlungen. Es wird fleißig geschlagen, geschubst und getreten, ähnlich wie wir es in Kindertagen zu tun pflegten, wenn uns einer die Schippe weggenommen hatte. Gelbe und rote Karten gibt es übrigens nicht :)
Gewonnen haben dann die Dockers mit einem grandiosen Abstand von 58 Punkten und etlichen wirklich sehenswerten Toren. Tobi war hellauf begeistert vom gesamten Spiel und freut sich schon auf's nächste :) Ich - als Mädchen - fand's bisschen laut :)

Die restliche Infos gibt's in der gewohnten Kurzfassung:

- Der letzte Tagestrip führte uns gen Norden zum Hillarys Boat Harbour. Ein wirklich schöner Hafen, aber leider voller Touristen, weshalb es uns da nicht lange hielt und wir nicht einmal Lust hatten, ein Foto zu knipsen :) Dafür haben wir auf dem Heimweg noch die Strände bewundert und an einem solchen Halt gemacht, um Sonne und Kaffee zu genießen.

- Tobi's Chef hat beim Angeln einen "kleinen" Hai gefangen. Leider war er allein und hat es somit nicht geschafft, den 1,80m-Winzling rauszuholen.

- Jeremy und Tennille, welche uns das Haus überlassen hatten, haben wir kürzlich zum Dankeschön-Dinner eingeladen. Es ging ins Indiana - ein sehr schickes Restaurant direkt am Strand. Vor einigen Wochen noch waren die Duschen eine Etage drunter unser Camping-Badezimmer. Diesmal saßen wir oben in feinem Ambiente bei Bier und lecker Essen. So kann's gehen :)

- Tobi ist momentan fleißig dabei, unser buntes Lieblingsauto einigen Backpackern vorzuführen. In den nächsten 2 Wochen werden wir uns dann wohl von diesem trennen müssen :)

- Außerdem hat Tobi mein erstes graues Haar entdeckt und sich darüber gefreut, dass ich Sushi für mich entdeckt hab.

- Wir haben herausgefunden, warum das Geburtstagspaket so zertrümmert war (siehe Fotos).

Bleibt gesund ihr Lieben. Bis bald

Telefonat in die Heimat :)

Strand irgendwo auf'm Weg nach Hillarys


für die Familie :)

im Subiaco Oval

das erklärt einiges

Dienstag, 24. Juli 2012

Sonntag, 15. Juli 2012

noch mehr Bilder

Mosman Park


Swan River mit Blick auf Point Walter

Point Walter Sandbank




unser Häuschen

80er-Style anlässlich Shellys
FancyDress-Geburtstagsfeier

in der Mitte: Patrik, der Gastgeber