Donnerstag, 30. Mai 2013

Bye Bye Borneo

Unsere Zeit in Malaysia neigt sich erstaunlich schnell dem Ende und in unseren Köpfen geistern bereits Pläne wann wir wieder herkommen. Es ist unheimlich vielfältig in kultureller und landschaftlicher Hinsicht. 3 Wochen sind somit entschieden zu kurz, um all die spannenden Ecken zu erkunden...


Als Hoteltouris hatten wir eine entspannte Zeit und haben uns verwöhnen lassen.


Blick auf Yachten und Hotel
Unterwasserleben am Kai



und Regenbogenkäsekuchen *nom nom nom*


Stadterkundungen standen auch auf dem Programm. Immer wieder faszinierten uns Märkte mit Essen in allerlei Variationen sowie Seafood, das es zu kaufen gab. Rote Fischis, gelbe Fischis, große Fischis und kleine, Rochen, Tintenfische, Hummer, Muscheln, ... Frittierte Bananen gibt's auch. Man sind die lecker :)

Riesenhummer (der lebte noch)

Eine Schnorcheltour haben wir natürlich auch gemacht. 5 Inseln standen zur Auswahl, 3 davon haben wir uns angeschaut - von unter Wasser aus. Tropische Korallenriffs gab's zu entdecken mit unendlich vielen Farben und Formen und Getier. Wir haben mal nachgeschlagen, welche schwimmenden Freunde wir gesehen haben, aber das würde den Rahmen des Blogs sprengen :) Nemo war dabei und Seegurken! Und ein paar fürsorgliche Mutti-Barsche die Tobi ins Bein gebissen haben. 3x!!! :) hihi



Fischschwärme gab's da. Das glaubt ihr nicht


Auch wenn er sich für das ein oder andere Foto eignet: Kehrseite von all den schönen Eindrücken bleibt im Meer genau wie in der Stadt der Müll :(



Es folgte - v.a. zur Freude von Tobi - die Fahrt in die Berge. Früher oder später mussten wir den 5 Sternen den Rücken kehren und was tröstet einen darüber besser hinweg als eine dschungelige Berglandschaft?!
Tobi hatte - aus mir unersichtlichen Gründen - das Bedürfnis einen Berg zu besteigen, also fuhren wir in den nördlich gelegenen Kinabalu-Park. Gleich am ersten Tag machten wir einen Dschungelspaziergang. All das "Wild life" von dem immer alle reden, blieb uns verborgen. Aber die Stille und die Pflanzenvielfalt entschädigte für jedes ungesehene Tier :)




Balkonaussicht unseres Zimmers

Nach einer Nacht zwischen Geckos in unserem Essenbeutel und nicht besonders cleveren Kakerlaken, begab sich Tobi am Montag auf den Weg zum Gipfel. In über 1000m Höhe waren wir bereits, dennoch fehlten noch einige 3000 Höhenmeter bis zur Spitze. Steil bergauf ging's also. Die Luft wurde dünner, die Schweißströme breiter. Aber am Etappenziel vom ersten Tag gab's Entschädigung: Essen, Ausblick, Bett. Mehr braucht man nicht zum Glücklichsein :)

Tobi war nach 3,5h als Erster da

Sonnenuntergang auf 3500m

Tag zwei der Wandertour: Weckerklingeln um 2. Nachts. Den Sonnenaufgang will man ja schließlich von der Spitze aus sehen. Also rein ins warme Jäckchen und die letzten 2km bei noch dünnerer und kälterer Luft nach oben krackseln. Aber wie schon am Vortag gab's die Entschädigung für Atemnot und Muskelkater am Ziel.


der Gipfelstürmer mit seinem Küken




Ich hatte dem ganzen Spektakel nur gedanklich beigewohnt und mich stattdessen an Aussicht und Büchern erfreut. Und Schlafen :)

Zurück in der Stadt waren wir am Dienstag und zogen in ein ganz wundervolles Hostel ein. Die Hostelmama Lucy ist eine bezaubernde Gastgeberin, die jedem mit Rat und Tat zur Seite steht und gar nicht verstehen kann, dass man in Deutschland mit so strenger Miene und gestresst durch den Tag wandelt. Recht hat sie :)


die hiesigen NASSzellen halten noch
was sie versprechen

urige Hostelbücherei

mit Balkon


Zu guter Letzt waren wir gestern Zug fahren. Wohoo!!! *Tschuuut tschuuut* Landschaft gucken, Leute gucken, sitzen und sich freuen :)

Heute nehmen wir die Fähre zur Insel Labuan. Damit haben wir inzwischen so ziemlich jedes mögliche Fortbewegungsmittel genutzt was es gibt. Esel fehlt uns noch :)
Auf der Insel verbringen wir noch eine Nacht, bevor es zurück nach Bandar Seri Begawan geht. Wir wollen ja schließlich noch Äffchen sehen :)

Liebste Grüße von uns an euch. Wir schicken euch Sonne!!!

Und eine Schildi :)

Herbert - unsere Souvenirschildi

Dienstag, 21. Mai 2013

Vom Couchsurfer zum Luxus-Touri

Tobi liegt in der Wanne, ich sitz im Bademantel vor'm Rechner... Klingt komisch? Nun, wir haben gestern in einem dieser Hotels eingecheckt, von denen immer alle reden und - es fetzt :) Aber wir starten ganz der Reihe nach:

Brunei haben wir hinter uns gelassen, zumindest vorerst. Wir fanden während des letzten Wochenendes allerdings noch einige spannende Sachen heraus.


Hier fließt der Rohstoff quasi ohne Umwege und Aufpreise in die Zapfsäule

Zum Beispiel, dass die Hauptstadt 'Bandar Seri Begawan' übersetzt soviel heißt, wie 'Hafen des verehrten Herrschers'. Dieses fasst wiederum ganz gut unseren - quasi - zweiten ersten Eindruck zusammen. Nach ein paar Tagen im Land hatten wir schlussendlich bei der Abreise am Busbahnhof (jahaha... den haben wir tatsächlich noch gefunden) einen jungen Brunei/er/i/esen/aner getroffen (wie genau die Einwohner bezeichnet werden, wollte uns auch die große schlaue Suchmaschine im Internet nicht verraten). Der junge Mann hat uns einiges mehr noch berichten können, als unsere Gastgeber schon wussten. Zum Beispiel, dass der Sultan tatsächlich in Saus und Braus lebt. Pro Tag werden etwa 167.000 Barrel Öl produziert. Die Hälfte der Einnahmen fließt in die Staatskasse, also mehr oder weniger in die des Chefs selbst. Das beschert ihm genug Geld, um an die 1000 Autos sein Eigen zu nennen (einige dafür ausschließlich für ihn gebaut), sich den größten Palast der Welt bauen zu lassen und soviele Flugzeuge zu besitzen, dass jedes Mitglied der Königsfamilie im eigenen Airbus verreisen könnte.
Aus heutiger Sicht werden die Ölvorkommen in etwa 25 Jahren erschöpft sein. Was danach folgt ist ungewiss, denn außer dieser Industrie wurde keine zweite aufgebaut. Selbst der Tourismus wird - wie wir selbst erfahren durften - recht klein gehalten.
Den jungen Bewohnern des Landes stehen kaum Türen offen - übertrieben gesagt hat man die Wahl zwischen Ölabbau oder Ausreise, um alternative Jobs zu finden. Unser Busticketverkäufer träumt beispielsweise von einem Politikstudium. Nun... das gestaltet sich doch etwas schwierig in einem Sultanat, wie er feststellen musste. Die Arbeitslosenquote unter den Jugendlichen sei außerdem enorm hoch, was an der Gesamtzufriedenheit natürlich noch mehr kratzt.
Viele der Arbeiter im Land stammen zudem aus Nachbarländern. Was an deren Zufriedenheit kratzt ist wiederum der Fakt, dass es all die tollen Förderungen überwiegend nur für 'locals' gibt.
Auch die Bevorzugung einer bestimmten Religion (nennen wir sie hier mal Islam) ist nicht außer Acht zu lassen.
Alles in allem haben all diese Infos das glänzende Brunei doch etwas entzaubert, was unsere Lust, die Hauptstadt zu entdecken, aber nicht im Geringsten mindert.

Das vergangene Wochenende haben wir in Kuala Belait und überwiegend unspektakulär verbracht - wir haben erfolgreich versucht, uns im Infrastruktur-Dschungel zu orientieren, um einen guten Weg zurück nach Malaysia zu finden. Außerdem haben wir viel gelesen und landestypische Eigenheiten entdeckt.
Da wären zum Beispiel all die Gerüche... Abgestandenes Wasser in Straßengräben, Fischstände auf dem Markt und - die Durian... Die Durian ist eine Frucht, deren Beschreibung den Rahmen unseres Blogs sprengen würde. Ich hielt es allerdings für unfair euch die folgende Seite, die ich auf der Suche nach treffenden Infos fand, vorzuenthalten. Somit hier der Link und die wärmste Empfehlung, ihm zu folgen: http://bethge.freepage.de/duriandt.htm
...
Wir, für unsere Begriffe, haben uns für die 'Anti'-Seite entschieden. Während der Geruch in unseren Augen noch das Beste am Ganzen war, bescherte uns der Geschmack Brechreiz. :)



kunterbunte Frühstücksschale

Da lacht das Ossi-Herz: Bananen in allen Farben und Größen
Kokosnuss-Wasser haben wir getrunken - frisch aus der Nuss. Das war lecker.


Tiere die wir in den letzten zwei Tagen entdeckten reichten von Geckos im Zimmer (gut gegen Spinnen) bis hin zum Kaiman im Abwasserkanal. Von den streunenden Katzen können sicher auch Besucher anderer Länder ein Lied singen. Ich würde die ja am liebsten alle retten. Wenn meine Mutti mit hier wäre, hätte sie in 2 Tagen sicher schon 5 bei sich zu Hause aufgenommen, inkl. Wurmbehandlung, Komplettwaschung und Kastration :)





Der Islam, der in Brunei zu 67% Prozent vertreten ist, fasziniert, denn er ist so völlig das Gegenteil vom dem was wir aus Deutschland kannten. Jeden Tag schallen mehrfach schöne Gebetsgesänge aus den zahlreichen Moscheen. An fast jeder Ecke gibt es kleine Gebetshäuschen und Freitags von 12 bis 2 ist generell alles geschlossen - wegen des Gebets natürlich. In der Tat faszinierend.

eine Moschee an der anderen... sozusagen



Gestern haben wir uns nun per Bus und Flugzeug wieder zurück nach Malaysia begeben - allerdings sind wir auf Borneo geblieben. Der Flug war eine Klasse für sich - nämlich mit nur 7 anderen Passagieren in einer Mini-Maschine, die einem die Turbolenzen quasi 1:1 weiterleitet. Spaß hatte da nur der Tobi :)


die teuflische Maschine


Statt Couchsurfen wollten wir diesmal auf die K... hauen und haben im 5-Sterne-Resort eingecheckt. Das ist mal richtig cool. Wir werden voll betüdelt und alle sind so furchtbar nett zu dir, wenn sie wissen, dass du im Grunde ihren nächsten Familientrip bezahlst :)

die Sa(x)en relaxen


Neben all den kleinen Annehmlichkeiten ist unsere strategische Lage hier auch viel besser: 5 Inseln vor der Haustür, den Dschungel nebenan und der höchste Berg Südostasiens in Sichtweise. Es kann losgehen! :)


Randnotiz zum Schluss: Wir haben unseren Blog gepimpt :) Jetzt wisst ihr immer, wo wir gerade sind oder vorher waren, wie das Wetter ist (besonders wichtig für den guten Deutschen) und - als kleines Highlight - könnt ihr euch mit eurer E-Mail-Adresse anmelden, um immer Info zu bekommen, wenn's was Neues gibt. Ist das toll oder ist das toll :)


Bis bald ihr Lieben daheim! Wir denken an euch!

Freitag, 17. Mai 2013

Bandar Seri Bega-was?

Kuala Lumpur... unsere letzten Tage dort unterschieden sich von den ersten nur wenig. Der chaotische Eindruck bleibt :) Wir haben Chinatown noch einen Besuch abgestattet und uns den Art Deco Central Market angeschaut. Bekannt ist er als "Pasar Seni", was soviel heißt wie Kunst-Markt. In der Tat gab es zauberhafte regionale Kunst und mindestens genauso viele Souvenir-Shops und Fressstände :) Mit unserer zweiten Gastgeberin verbrachten wir einen Abend im "Goldenen Dreieck" - die Dresdner Neustadt von Kuala Lumpur. Feiern könn' se hier, soviel steht fest, denn vor um 4 geht keiner heim (außer natürlich die wohlerzogenen Deutschen)

Unser letzter Tag setzte dem Aufenthalt das Krönchen auf - wir irrten durch die Stadt auf der Suche nach der Nationalmoschee. Beschilderung wird hier durchaus recht klein geschrieben, manchmal quasi gar nicht... Was soviel heißt wie: wir haben etwa 1 Stunde lang versucht, einen Weg zur Moschee zu finden, um dann vor deren Tür festzustellen, dass sie für die nächsten 2 Stunden für Touristen geschlossen ist. Supi... Spontan wie wir sind wollten wir uns stattdessen die Wassergärten anschauen. Auch hier super ausgeschildert.... quasi gar nicht... Gefunden haben wir sie trotzdem, aber als wir drin waren, war der Ausgang weg und Schilder die auf selbigen hindeuten könnten, waren auch - richtig - nicht vorhanden :) Wir möchten kurz daran erinnern, dass gefühlte 270 Prozent Luftfeuchte bei 56°C herrschen. Entnervt haben wir also irgendwann aufgegeben und das erstbeste Taxi zurück in die Stadt genommen, um Käffchen zu trinken :)

Und schwupp - jetzt sitzen wir schon in Brunei! Es geht auf kurze Bildungsreise, denn die meisten kennen Brunei vielleicht nicht:
Brunei ist ein kleines Ölsultanat, gelegen auf Borneo, also grob gesagt zwischen Australien und China. Wenn wir von klein sprechen, dann meinen wir klein: ungefähr 1/3 von Sachsen oder anders gesagt - 1,5 Autostunden und du bist durch. 400.000 Einwohner vergnügen sich hier tagtäglich bei tropischem Wetter. Dabei können die Menschen hier mit Stolz von sich behaupten einen der höchsten Lebensstandards weltweit zu haben - durchschnittliche Lebenserwartung von 76 Jahren, Renten für alle, kostenloses Bildungs- und Gesundheitssystem, subventionierte Häuser, Autos und sogar Pilgerreisen nach Mekka. Es gibt keine Einkommenssteuer, kurze Arbeitswochen und eine geringe Kriminalitätsrate. So lässt sich's leben. Sehr ruhig ist es hier also und gegen Langeweile gibt es etliche Freizeitaktivitäten - kostenlos natürlich. Brunei's Sultan ist weltweit einer der reichsten Männer und regiert als absoluter Monarch - er ist gleichzeitig Premier-, Verteidigungs- und Finanzminister. Kurz gesagt - ohne seine Zustimmung läuft nix.
Die Hauptstadt ist Bandar Seri Begawan und der eigentlich Grund warum ich hierher wollte - weil's so witzig klingt :)


ein Küken in Bandar Seri Begawan
Wir hatten der Hauptstadt vorerst nur einen kurzen Besuch abgestattet (der lange folgt vor'm Rückflug), bevor wir mit unserem Couchsurfing-Gastgeber-Pärchen einmal quer durch's Land nach Kuala Belait gefahren sind. Dort genießen wir jetzt Land und Leute, gutes Essen und planen den weiteren Reiseverlauf. Das ist gar nicht so einfach, denn die Infrastruktur versteckt sich ganz gern vor'm deutschen Touristen. Öffentliche Verkehrsmittel beschränken sich auf Taxis oder Busse, die hin und wieder fahren. Manchmal fahren sie pünktlich, manchmal eben nicht und manchmal vielleicht gar nicht. Vorraussetzung für eine Busfahrt ist wie in allen Ländern auch die Haltestelle. Die ist ein etwas scheues Wesen und wechselt stetig ihr Aussehen -  mal erkennbar durch schwarz-weiße Streifen, mal durch ein gelbes Dreieck oder auch durch ein Häuschen, manchmal aber auch ganz ohne erkennbare Kennzeichnung.

Wenn wir dann doch noch einen Bus finden, geht's erstmal wieder nach Malaysia - wir wollen noch Äffchen streicheln :)




so tolle bunte Häuser


Wassertaxis

Montag, 13. Mai 2013

Kuala Lumpur für Einsteiger

4 Wochen waren wir auf Spontanbesuch in der Heimat und haben die Zeit sehr genossen. Deutschland fetzt! :)

Nun sind wir vor 2 Tagen in Kuala Lumpur gelandet und haben uns erstmal kräftig kulturschocken lassen. Tobi hatte schon einmal Gelegenheit in die asiatischen Lebensumstände zu schnuppern, ich hingegen wurde in der Hinsicht quasi von Malaysia entjungfert. Denn die Singapur-Erfahrung vom letzten Jahr steht in völligem Gegensatz zu dem was wir jetzt sehen.
Als wir Samstag angekommen waren hat uns unser supernetter Gastgeber Kuala Lumpur von seiner wohl leuchtendsten Seite gezeigt - wir besuchten die LED-Lichterstadt i-city... joar... Vermutlich waren da wirklich sehr kreative Köpfe am Werk, aber wir wurden das Gefühl nicht los, dass selbige Köpfe auch etwas Langeweile hatten. Seht anhand der Fotos selbst :) Jedenfalls waren wir an diesem Abend erstmal ziemlich erschlagen - vom beschaulichen Nossen über ein paar Flugstunden direkt ins Getümmel mit vielen, vielen Menschen, fremden Sprachen und Gerüchen und Musik! Man haben die Musik hier! An jeder Ecke! Und an jeder Ecke anders! Und dann überall dieses Licht! :)
Dennoch sehr beeindruckend!

Sonntag (also gestern) startete dank Jetlag pünktlich morgens... um 12 :) Nach einer heißen Nacht (jaja... diese Tropen) und einer gründlichen Dusche ging's in den Dschungel. Eintritt musste man da zahlen - als Ausländer gleich mal 2 Ringgit mehr als Ortsansässige :)
Dafür gab's dann Regenwaldfeeling satt - mit Wasserfällen und großen Bäumen und Affen. Und natürlich auch hier wieder viele, viele Menschen :)
Eigentlich hatten wir auch versucht, zum Ursprung des Wasserfalls zu wandern, aber nach zig Treppen und späterem Gekracksel auf unbefestigten Wegen (wobei "Weg" geschmeichelt ist) waren wir ein bisschen erschöpft. Diese Luftfeuchte!!! Ihr habt ja keine Ahnung :)
So ein Wasserfall ist übrigens sehr faszinierend - während Tobi sich darunter räkelte wurde mir bewusst, dass der ja immer am Laufen ist... Wo der nur so viel Wasser her hat?!

Nach unserem Dschungelerlebnis ging's auf einen lokalen Markt - mit ganz viel tollem und komischem Essen, vielen Früchten und Düften! Aus jeder Richtung anders - eine Mischung aus Grill, Rauch, Benzin und Gekochtem. Lecker ;-) Traditionsgemäß wird Fleisch und Fisch tatsächlich offen und ungekühlt gelagert. Vieles haben wir probiert - das war uns dann allerdings zu heiß :)

Zum Abschluss des Tages hat uns die Frau des Hauses gestern wieder ganz leckere Sachen gezaubert und anschließend sind wir allemann nochmal zum Sightseeing in die Stadt - die Twin-Towers besichtigen. Auch sehr beeindruckend.

Unser erster Eindruck von Kuala Lumpur also nach zwei Tagen:
ziemlich multikulturell, laut und schnell - Großstadt eben :) es wird unheimlich viel gebaut - neue, unfertige Häuser soweit das Auge reicht... das Stadtbild ist quasi geprägt von urwaldigem Grün, ganz viel Grau, Müll und ganz vielen Hochhäusern... man hat das Gefühl, dass die Menschen hier mit der raschen Entwicklung der Stadt gar nicht mithalten können - man plant sogar bis 2020 schon zu den führenden Handelsmächten zu gehören... was man wohl nicht erwartet ist die starke religiöse Prägung durch den Islam.

Jetzt sind wir gespannt, was uns in den nächsten Tagen noch erwartet, bevor wir Mittwoch gen Brunei starten...

Liebste Grüße an euch alle

Fotos gibt's hier: https://picasaweb.google.com/116284187109249798380